Psychische Krankheiten haben mittlerweile die klassisch körperlichen Krankheiten in Bezug auf Kostenfaktor für Krankenkassen überholt. An der Spitze der Kostenverursacher stehen dabei Angsterkrankungen und Depressionen. Tendenz steigend. Projekte wie „Gesund aus der Krise“ und Kosten-Zuschüsse zu psychotherapeutischer Behandlung sind wichtige Gegenmaßnahmen, jedoch in Anbetracht der Fakten bestenfalls ein Anfang. Was es weiterführend braucht sind neben einer deutlichen Budgetaufstockung von politischer Seite (um deutlich höhere Folgekosten zu vermeiden), unter anderem auch psychoedukative Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen um Handlungsfähigkeit zu vergrößern und hilfreiche Perspektiven zu generieren.

Aus dem Grund arbeite ich seit geraumer Zeit an Konzepten für den Bereich Lehrer*innen-Fortbildung und Eltern-Empowerment in Bezug auf psychische Krankheiten und sonstige Herausforderungen. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit im Bereich Sucht und Sucht-Therapie, habe ich hier einen ersten Workshop-Schwerpunkt gesetzt. Unter anderem in meiner Tätigkeit als Vortragender in der Lebens- und Sozialberater*innen-Ausbildung zum Thema Sucht. In nächster Zukunft plane ich mich auch verschiedener anderer, in gewisser Weise verwandter Themenblöcke in Workshop-Form anzunehmen, da aus meiner Sicht ein großer Bedarf besteht und ich die Arbeit bis dato als sehr sinnstiftend erlebt habe.

Workshop Sucht & Prävention

Sucht ist gesellschaftlich ein großes Thema. Wenn man über den Bereich der Substanz-Abhängigkeiten hinaus denkt nochmal größer. Wenn es um Sucht-Prävention geht gehen die Meinungen auseinander. Themen die Angst machen, und so wie das Leben insgesamt keine 100prozentigen Sicherheiten in Aussicht stellen, verführen gerne zum Versuch von Kontrolle. Das ist ganz ähnlich wie wenn ein*e Beziehungspartner*in mit einer Affäre auffliegt und als erster Gegenimpuls, um die verloren erlebte Sicherheit zumindest ansatzweise wieder herzustellen, verschiedene Kontrollmechanismen eingeführt werden (das Handy regelmäßig kontrollieren, regelmäßig nachfragen wo man bleibt, erhöhter SMS und Telefonkontakt, …). So, oder ganz ähnlich sind oft auch erste Impulse, um nächste Menschen, Kinder, Partner*innen, nahe Freund*innen zu schützen. Meist mit mäßigem Erfolg.

Wie es trotz einer unsicher bleibenden Welt möglich sein kann Einfluss zu nehmen und, wenn schon keine (unerreichbare) Sicherheit in Aussicht steht, Wahrscheinlichkeiten zu erhöhen, dass die Dinge eine gute Entwicklung nehmen, ist der Inhalt meiner Sucht & Präventions-Workshops. Und, Spoiler, das (die Wahrscheinlichkeiten erhöhen) ist möglich.

Beziehen tue ich mich dabei auf eine Vielzahl therapeutisch erprobter Theorien und Überlegungen und schöpfe aus dem Fundus meiner jahrzehntelangen Tätigkeit im Sozialbereich, im Suchtbereich und konkret aus meiner aktuellen systemisch-psychotherapeutischen Arbeit.

Wenn sie neugierig geworden sind, nehmen sie gerne mit mir Kontakt auf! Ich freue mich auf ihre Anfrage!

+43 677 62860445