Psychische Krankheiten haben mittlerweile die klassisch körperlichen Krankheiten in Bezug auf Kostenfaktor für Krankenkassen überholt. An der Spitze der Kostenverursacher stehen dabei Angsterkrankungen und Depressionen. Tendenz steigend. Projekte wie „Gesund aus der Krise“ und Kosten-Zuschüsse zu psychotherapeutischer Behandlung sind wichtige Gegenmaßnahmen, jedoch in Anbetracht der Fakten bestenfalls ein Anfang. Was es weiterführend braucht sind neben einer deutlichen Budgetaufstockung von politischer Seite (um deutlich höhere Folgekosten zu vermeiden), unter anderem auch psychoedukative Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen um Handlungsfähigkeit zu vergrößern und hilfreiche Perspektiven zu generieren.
Aus dem Grund arbeite ich seit geraumer Zeit an Konzepten für den Bereich Lehrer*innen-Fortbildung und Eltern-Empowerment in Bezug auf psychische Krankheiten und sonstige Herausforderungen. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit im Bereich Sucht und Sucht-Therapie, habe ich hier einen ersten Workshop-Schwerpunkt gesetzt. Unter anderem als Vortragender in der Lebens- und Sozialberater*innen-Ausbildung zum Thema Sucht. Seit Mitte 2026 biete ich, zum Teil in Zusammenarbeit mit meiner Frau und anderen spezialisierten Kolleg:innen breiter gedachte Workshop-Blocks zu psychischer Gesundheit an, da aus meiner Sicht ein großer Bedarf besteht und ich die Arbeit bis dato als sehr sinnstiftend erlebt habe.
Workshop Sucht & Prävention
Sucht ist gesellschaftlich ein großes Thema. Wenn man über den Bereich der Substanz-Abhängigkeiten hinaus denkt nochmal größer. Wenn es um Sucht-Prävention geht, gehen die Meinungen auseinander. Themen die Angst machen und so wie das Leben insgesamt keine 100prozentigen Sicherheiten in Aussicht stellen, verführen gerne zum Versuch von Kontrolle.
Meist mit mäßigem Erfolg.


Wie es trotz allem möglich sein kann Einfluss zu nehmen und – wenn schon niemals endgültige Sicherheit in Aussicht steht – Wahrscheinlichkeiten zu erhöhen, dass Dinge eine gute Entwicklung nehmen, ist der Inhalt meiner Sucht & Präventions-Workshops. Und, Spoiler, das (die Wahrscheinlichkeiten erhöhen) ist möglich.
Beziehen tue ich mich dabei auf eine Vielzahl therapeutisch erprobter Theorien und Überlegungen und schöpfe aus dem Fundus meiner jahrzehntelangen Tätigkeit im Sozialbereich, im Suchtbereich und konkret aus meiner aktuellen systemisch-psychotherapeutischen Arbeit.
Wenn sie neugierig geworden sind, nehmen sie gerne mit mir Kontakt auf! Ich freue mich auf ihre Anfrage!
Workshops für Pädagog:innen
Das Ziel ist Pädagog:innen neue Ideen und Perspektiven zum Umgang mit Menschen in psychischen Krisen zu vermitteln, sowie zu möglicherweise entstehenden Dynamiken. Ein weiterer Teil betrifft das Thema Selbstfürsorge und Achtsamkeit in diesem Spannungsfeld in Bildungseinrichtungen.
Auch wenn Zusammenhänge immer größer gedacht werden dürfen, orientiere ich mich dabei an den landläufig vergebenen Diagnosen, wo unter Kindern und Jugendlichen Angst- und Panikstörungen, Störungen im neurodivergenten Bereich wie ADS/ADHS und Impulsstörungen, Depressionen, Essstörungen und Sucht zu den häufigsten gehören.


Wir bieten mehrere Blocks zu den verschiedenen Themenbereichen an. Pro Themenblock gibt es Vertiefung anhand von 1-3 Diagnose-Überschriften. Mit der Thematik im Allgemeinen und auch speziell im Kontext der Bildungseinrichtung.
Dauer eines Workshops sind regulär ca. 4 Stunden. Je nach Anforderung und Gegebenheiten kann die Dauer der Workshop angepasst werden von mindestens 2 Stunden auf Blöcke von bis zu mehreren Tagen.
Ich biete diese Workshops gemeinsam mit meiner Frau Renate Gartmayer an, die als Traumatherapeutin und Achtsamkeitstrainerin viel zusätzliche Kompetenzen rund um das Thema Selbstfürsorge und Ent-Lastung und viel Erfahrung in der Supervision von pädagogischen Teams und als Familienberaterin mitbringt.
Bei Neugier / Interesse sehr gerne einfach melden!

+43 677 62860445
