Die Idee das Therapie immer lange dauern muss ist das was es ist – eine Idee. Viele Dinge können deutlich schneller passieren als man es für möglich hält. Viele passieren dafür langsamer als man es gerne hätte.
In den Fällen wo sich Dinge schneller entwickeln als erwartet, reichen manchmal kleine aber relevante Anlässe – im Zusammenwirken mit Entscheidungen. Der Entscheidung, das „es reicht“ zum Beispiel. Oder, das ich etwas so nicht mehr hinnehmen will.
Wenn diese Entscheidung gefallen ist, können Veränderungen sehr schnell passieren. Bzw. brauchen sie manchmal keine lange Begleitung, sondern vielleicht nur einen letzten Impuls. Die Veränderung kann dann genauso gut alleine passieren.
Denn letztlich passiert Veränderung immer alleine. Veränderung ist eine autonome Entscheidung. Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht, heißt es richtig – es wächst in seinem eigenen Tempo, je nach Eigenschaften und Gegebenheiten, aber trotzdem autonom. Folgt seinem eigenen Rythmus.
Das Setting „Single Session Therapy“ will das betonen und orientiert sich daran.
In einer Einheit wird Platz geschaffen um Orientierung zu finden. Oder um Dinge durcheinander zu bringen, damit sie sich dann anders und hilfreicher neu ordnen können. Um vielleicht zu einem „Wie“ zu gelangen. Oder zu etwas ganz Neuem, das bis dato nur schemenhaft durch den Nebel blitzte.
Für diesen Prozess reserviere ich tendenziell 100 bis 150 Minuten, im Einzelfall und auf Anfrage auch länger. Manchmal braucht es Zeit, ausreichende Verwirrung, Ruhe, Bewegung, .. um sinnvoll für sich sortieren, und über eigene Schatten springen zu können. Die genaue Dauer vereinbare ich in Absprache mit ihnen und ihrer Einschätzung.
Ich freue mich auf sie und bin gespannt auf die Reise!

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